Bau des Waldbades

Bau des Waldbades Blankenhain


An einem Sonntag den 13.Juni 1954, um 9.00 Uhr, wurde das Waldbad in Blankenhain eingeweiht.
Dabei wurden 15.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet und 17.200 Mark von den Blankenhainern gespendet.
Nach 40 Jahren, in denen man gebadet, gesonnt, sich erholt, gespielt und einfach Natur pur genossen hat, war die Zeit gekommen, etwas Neues entstehen zu lassen.

Nach der Wiedervereinigung, am 3.Oktober 1990, kamen zum Teil völlig neue Anforderungen auf die Bäder und sonstigen Sport-, Freizeit-, und Erholungseinrichtungen zu. Für Bäder der ehemaligen DDR hieß das, sich diesen strengen Vorschriften (Qualität des Badewassers sowie der gesamten Hygiene in den Badeanlagen) anzupassen oder über kurz oder lang endgültig zu schließen. So stand diese Frage auch für das Waldbad Blankenhain.
Das weit über die Grenzen des Weimarer Landes hinaus bekannte Bad, in den ganze Generationen das Schwimmen lernten und sich entspannten.
So stand vor dem Bürgermeister, Herrn Eckard Schneider, die Frage, ob das Bad geschlossen werden sollte oder einen Neubau an alter Stelle voranzutreiben.
Auch das Parlament stimmte den Vorstellungen zum Bau eines Erlebnisbades zu.

Durch intensive Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium des Freistaates Thüringen wurden die Voraussetzungen für die Errichtung eines Erlebnisbades geschaffen.

Am 24.August 1992 war es dann soweit.


Aus Erfurt kam das erlösende Wort "Ja" - Fördermittel stehen bereit.
Das kurz vor der Eröffnung stehende "Erlebnisbad am Wald" bekam in der Nacht vom 12.-13.April 1994 einen großen "Tiefschlag". Ein Unwetter in Blankenhain zerstörte einen Großteil des neuerbauten Bades.
Nach den Reparaturarbeiten wurde das Bad am 16.Juli 1994 an die Einwohner der EHG Blankenhain und ihrer Gäste feierlich übergeben.



Bau des Waldbades 1953 Das Waldbad in den 60er Jahren
Das Waldbad vor dem Umbau
Der Neubau des Erlebnisbades
Die Schäden des Unwetters
Das neue "Erlebnisbad am Wald




Quellennachweis: Broschüre "Erlebnisbad am Wald"
Textbearbeitung: Fred Ruppe
Farbfotos: Fred Ruppe
S/W-Fotos: Private Sammlung von Heinz Schönrade