Nonnenkirche

Nonnenkirche

Nonnenkirche
Altar



Die heutige Blankenhainer Nonnenkirche, welche die Zweite im Bunde ist, trug ursprünglich den Namen "Sankt Annenkapelle". Der Name Nonnenkirche ist nicht auf die Nonnen zurück zu führen, sondern lediglich auf die Verunstaltung des Namens "Annenkirche".
Leider konnte man bis zum heutigen Tage nicht genau herausfinden, wann die Nonnenkirche erbaut wurde. Es wird aber vermutet, das sie im Jahre 1502 oder 1503 auf einem Friedhof erbaut wurden ist.
Leider ist die St. Annenkapelle eine lange Zeit in Vergessenheit geraten, da alle Gottesdienste in der anderen Kirche "St.Severi" gehalten wurden.

Für die bauliche Wiederherstellung nach dem Dreißigjährigen Kriege war kein Geld da, so das die Kirche in Verfall geriet. Anläßlich der bevorstehenden 200jährigen Jubelfeier der Übergabe der Augsburgischen Konfession ließ der Hatzfeldische Oberaufseher Markus Christian Gottschalk die ziemlich herunter gekommene Kirche wieder instand setzen, sodas bis heute der katholische Gottesdienst in ihr abgehalten wird.
Im 2.Weltkrieg wurde die Glocke der Nonnenkirche abgebaut und nach Hamburg gebracht. Dort sollte die Glocke eingeschmolzen werden. Durch kirchliche Nachforschungen wurde die Glocke ausfindig gemacht und auf der Bahnstrecke nach Blankenhain zurückgebracht. Zur Nonnenkirmes 1951 läutete sie das erste mal nach dem 2. Weltkrieg wieder.
Bei Restaurierungsarbeiten am Turmkopf dieser Kirche kamen alte Urkunden, Dokumente und Münzen zu Tage.

 

 

 

 

 

 

 


Quellennachweis: mit Unterstützung von Pfarrer Pfützner
Textbearbeitung: Stefan Eberhardt
Photonachweis: Fred Ruppe / Stefan Eberhardt