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Meckfeld

 

Meckfeld
Kirche zu Meckfeld

Der Ort liegt ca.6,5 km von Blankenhain entfernt.
Die Gemeinde Meckfeld wurde erstmals in einem Lehnbuch von 1349/50 des Markgrafen und Landgrafen Friedrich des Strengen erwähnt.

Der Ortsname kommt wahrscheinlich von dem Wort "mecke" was soviel wie Ziege bedeutet. Im 14.Jahrhundert war die Gemeinde grundherrlicher Besitz der Grafen von Orlamünde-Lauenstein. Später wechselte er zum Wilhelmiterkloster Orlamünde und im 16.Jahrhundert zum Kirchenkastens von Orlamünde. Seit dem 16.Jahrhundert gehörte es jedoch mit hoher und niederer Gerichtsbarkeit dem Rittergut Großkochberg, blieb aber seit 1468 in der Landeshoheit des Amtes Leuchtenburg/Kahla.
Ein Großbrand erfasste 1784 einen großen Teil des Dorfes und zerstörte es faßt vollständig.

Die Landwirtschaft war die einzigste Möglichkeit Geld zu verdienen um zu überleben. Sie war von groß-, in geringerem Umfang auch von mittelbäuerlicher Besitzstrucktur bestimmt. Es kam auch zu einer Grundstücksumlegung, welche 1884 stattgefunden hat. Mit den Jahren gewann die Imkerei ein ebenfalls wichtiger Handelszweig, welcher gegen Ende des 19.Jahrhunderts seinen Höhepunkt erreichte. Das Handwerk fasste nur sehr schlecht Fuß in Meckfeld, es gab 1930 nur einen Handwerksbetrieb.

Die Dorfkirche war Filial von Pfarrkeßlar. Später, im Jahre 1533, wurde sie Filial von Milda.


Quellennachweis: Der Landkreis Weimar - Eine Heimatkunde
Photonachweis: Fred Ruppe